Trainerweiterbildung in Strausberg

17.10.2017 | Text: Pepschkowski  Fotos: Watzig, Krahl

Zur Verlängerung der Trainerlizenz fuhren am 13.10.2017 unsere Übungsleiter Stefan Krahl, Juliane Watzig, Erik Künanz, Marcus Stöhr und Robert Pepschkowski in den Sport- und Erholungspark Strausberg.

Nach der Klärung der Formalitäten bei der Ankunft und der Unterbringung trafen sich die 44 Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen des BJV im Seminarraum, um im Anschluss an die einleitenden Worten von Martin Reißmann (6. Dan, Referent Prüfungswesen im BJV) dem Vortrag von Jan Schröder (7. Dan, Referent Lehrwesen im BJV) zum Thema „Pro und Contra der Beweglichkeit im Judo“ zu folgen. Vor allem für den Bereich „Erwärmung“ konnten die Teilnehmer wichtige Informationen erlangen.

Am Samstagvormittag wurde das Thema „Handlungskomplex in der Theorie“ erörtert und diskutiert. Im Anschluss daran folgten Themen auf der Matte. Nach einer kurzen Erwärmung mit Uchi-komi-Übungen mit und ohne Partner teilten sich die Teilnehmer in 8er Pools, um sich verschiedene Handlungskomplexe mit vorgelagerten und nachgelagerten Techniken sowie dem Übergang Stand/Boden zu einer Haupttechnik zu erarbeiten. Demonstriert wurde dies unter anderem mit den Würfen Seoi-nage, Soto-maki-komi oder auch Uchi-mata.

Schließlich befassten sich nach der Mittagspause Marcus, Stefan und Jule in einer Gruppe mit weiteren Übungsleitern unter der Leitung von Matthias Störzner (5. Dan) mit der Kime-no-kata, während sich Robert der Gruppe um Martin Reißmann anschloss, um der Demonstration der Nage-no-kata zu folgen.

Später erarbeiteten die Teilnehmer unter der Leitung von Jan Schröder Bodentechniken mit Hilfe von Fesselungen und das Abwehrverhalten und Lösen von Hebeln. Auch unter dessen Leitung ging es nach dem Abendessen zum Thema „Abnehmen, Gewichtmachen, Ernährung und Fitness im Kampfsport“ weiter.

Der Sonntag begann wieder auf der Matte. Mit dem Referenten der Kampfrichter beim BJV, Holger Lehmann, hat man sich zu Wettkampfregeln und mit Wettkampfsituationen auseinandergesetzt sowie zum „Fairständnis“ zwischen Kampfrichtern, Trainern, Übungsleitern, Sportlern und Funktionären im BJV und zu offenen Fragen ausgetauscht.

Ein von Jan Schröder durchgeführtes Ganzkörperworkout für ein stabiles Rumpfverhalten, Koordinationsübungen und judospezifisches Krafttraining durch Spielvarianten und Partnerübungen rundeten die Fortbildung für die Übungsleiter als letztes Thema des Tages ab.

Der Dank zum Abschluss des Lehrgangs ging an alle Referenten für die Unterstützung sowie an die Teilnehmer für die gute Mitarbeit. Somit endete ein langes, aber auch informatives Wochenende, vom dem unsere Übungsleiter das eine oder andere in das Training mit aufnehmen werden.

 


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